Eigenblut-Therapie

Die Eigenblut-Therapie ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurück gespritzt wird.  Die ersten dokumentierten Berichte über eine Eigenblut-Therapie gehen auf den Chirurgen August Bier zurück, der Eigenblut spritzte, um die Heilung von Brüchen zu beschleunigen. .

Es wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen und sofort wieder in einen Muskel zurück gespritzt. In der Regel wird mit kleinen Mengen ( etwa  0,1 ml Blut) begonnen und schrittweise bis auf 2 ml erhöht. In der Regel werden dem entnommenen Blut noch homöopathische Medikamente beigefügt und dann zusammen in den Muskel gespritzt.

Durchschnittliche werden etwa 8 ­ 10 Behandlungen durchgeführt. Dazu kommt die Patientin, der Patient einmal die Woche in die Praxis. Entweder verabreiche ich nur eine Spritze oder aber kombiniere die Eigenblut-Therapie je nach Indikation noch mit anderen Therapieverfahren, wie z. B. Ohrakupunktur,Massagen
und Fußreflexzonentherapie.
Einsatzgebiete für die Eigenbluttherapie:

- Allergien
- Immunschwäche mit wiederkehrenden grippalen Infekten
- Hauterkrankungen (wie z.B. Acne vulgaris, Neurodermitis,
  Schuppenflechte)